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Und ich fühle mich taub

Die Musik wurde immer besser, je später der Abend wurde. Wir hatten gegessen, auf dem nahe gelegenen Straßenmarkt. Wie eigentlich jeden Abend. Das wurde zum Ritual. Wir bewegten uns energisch zur lauten Musik, während ich meinen Kopf frei schüttelte. Ich schüttelte aufkeimende Emotionen von mir ab, ich konzentrierte mich nur auf das Hier und Jetzt. Die Ekstase. Alles wirkte milchig, niemand war mir nah, doch ich stand mitten drin im Geschehen. Die Ekstase bäumte sich in meinem Körper und strömte aus mir heraus. Ich wollte jeden ein Stück von den Endorphinen weitergeben, jeden der an diesem Abend mit mir in der Bar war. Wir steckten uns gegenseitig an.

Wir lachten, wir tanzten, wir umarmten uns und feierten den Moment. Es rauschte in meinen Ohren, ich konnte meine eigenen Stimme kaum hören. Alle Erwartungen, Verantwortungen und die schwere Last auf meiner Schulter waren für diesen Augenblick an kein Teil von mir, als wäre die wild tanzende Person eine andere.

Ich kannte sie nicht. Und das fühlte sich gut an. Als wären wir alle Taub. Bewegungsunfähig aber dennoch tanzend, dennoch lachend. Zu viele Emotionen die in mir und in ihr aufblühen, zu viele um alle einzeln durchleben zu können. Ich umarmte sie und sie umarmte mich. Wir hielten uns aneinander fest und taumelten. fielen fast hin aber fingen uns gegenseitig auf. Ich lernte sie kennen, diese andere Person: die wilde, fast schon animalische Frau mit dem Leben ohne Sorgen, die leichtfüßig durch die Menge hüpfte und nur für den Moment lebte. Hübsch sah sie aus, wild, ungezähmt – und sie verführte mich. Ich protestierte auch nicht. Ich sah die Welt durch ihren Augen. Die Ekstase, der Rausch, ein Glücksgefühl der mich die Realität vergessen lässt. Und für diesen Moment bin ich sie.

Und wir tanzten immer noch wild umher, während in meinem Inneren ein Kampf der Persönlichkeiten stattfindet.

Drei Monate Backpacking Tour – Skincare essentials

Wenn ein Skincare-Junkie für drei Monate mit einem Backpack durch Süd-Ost-Asien streift, verändert sich natürlich auch die Pflege-Routine. Es musste reduziert werden, schneller gehen aber dennoch effizient sein. Einige haben es sicherlich schon bemerkt, aber ich beschäftige mich immer mehr mit dem Minimalismus. So hat sie sich als aller erstes in meine Pflege-Routine eingeschlichen, ich mistete während der Reise nach und nach meine Utensilien aus und legte den Fokus auf „weniger ist mehr“. Hier also die 4 Skincare Essentials während meinem Aufenthalt am anderen Ende der Welt:

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3 picks of the month – May 2017

Teils im Februar, der ganze März und auch den April über habe ich mich auf diesem Blog kaum gemeldet. Die Monatsfavoriten fielen dementsprechend aus, aber der Monat Mai wird nicht geflissentlich ignoriert. Es haben sich nämlich drei erprobte Produkte rausgemausert die ich nicht nur den ganzen Monat über in Benutzung hatte sondern auch im April ständig danach gegriffen habe.

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