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„Ich mochte wie du mich angesehen hast“

Die Bar war dunkel, es roch nach Zigarettenasche, eine Live-Band spielte im Hintergrund, sich amüsierende Menschen die aufgeregt aufeinander einredeten und auf einen guten Abend hofften. Ich habe ihn nicht beachtet. Warum sollte ich auch? Meine Gedanken kreisten sich seit Tagen um größere Sorgen. Es sollte für mich einfach nur ein netter Abend werden, ein Absacker bevor ich wieder den Heimweg zurück schlenderte. Er saß lässig auf seinem Hocker direkt vor der Bar, trank sein Bier und wollte eigentlich nur den turbulenten Tag ausklingen lassen. Ich hatte einfach nur nach Ablenkung gesucht, nach dem ganzen Emotionalen auf und ab sollte mich ein Bierchen einfach nur auf andere Gedanken bringen. Der einzige freie Platz war neben ihn, also saß ich mich hin. Während des ganzen abends und den teils regen Gesprächen zwischen uns bemerkte ich seine Blicke. Die waren nicht aufdringlich. In seinem Blick lag Bewunderung und irgendwie auch eine gewisse Achtung. Zwischen uns lag stundenlang Spannung, die man nicht verleugnen konnte.

Glimpse on my thoughts – Volume 1

Mich hat Luise von Luiseliebt dazu inspiriert meine Gedanken der letzten Wochen konstant zu sammeln. Ich finde es sehr spannend, was einem die Tage durch den Kopf gegangen ist und bin bereit diese neue Sparte hier mehrmals monatlich einzuführen. Ich spiele sogar mit dem Gedanken „3 picks of the month“ durch „Glimpse on my thoughts“ zu ersetzen. Gedankenschnipsel sind anregend, führt Selbstreflexion herbei oder inspirieren. Allgemein möchte ich meinen Blog mehr Persönlichkeit verleihen und habe das Gefühl, dass dieser Ansatz der richtige Weg ist. Was haltet ihr davon? Aber erstmal: Mögen euch die nächsten 219 Wörte ein stück weit inspirieren!

Amsterdam und seine Emotionen

Amsterdam und seinen typischen süßlichen Geruch. Seine melancholische Musik in den Gassen. Sein kaltes Bier. Amsterdam und die freundlichen Menschen. Die kleinen Restaurants und Cafés. Vor allem seine Farben. Die Farben haben wir mit uns nach Deutschland genommen, die vibrierenden Farben die uns ausschmücken, unsere Historie verlängern – die Farben von guter Musik, von Sonnenschein, von Dauerregen. Die grellen Farben von Endorphinen. Von lange Umarmungen, von zertanzten Nächten. Ein wenig davon hat sich auf unsere Haut gefärbt. „Wir sind braun geworden“