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Und ich fühle mich taub

Die Musik wurde immer besser, je später der Abend wurde. Wir hatten gegessen, auf dem nahe gelegenen Straßenmarkt. Wie eigentlich jeden Abend. Das wurde zum Ritual. Wir bewegten uns energisch zur lauten Musik, während ich meinen Kopf frei schüttelte. Ich schüttelte aufkeimende Emotionen von mir ab, ich konzentrierte mich nur auf das Hier und Jetzt. Die Ekstase. Alles wirkte milchig, niemand war mir nah, doch ich stand mitten drin im Geschehen. Die Ekstase bäumte sich in meinem Körper und strömte aus mir heraus. Ich wollte jeden ein Stück von den Endorphinen weitergeben, jeden der an diesem Abend mit mir in der Bar war. Wir steckten uns gegenseitig an. Wir lachten, wir tanzten, wir umarmten uns und feierten den Moment. Es rauschte in meinen Ohren, ich konnte meine eigenen Stimme kaum hören. Alle Erwartungen, Verantwortungen und die schwere Last auf meiner Schulter waren für diesen Augenblick an kein Teil von mir, als wäre die wild tanzende Person eine andere. Ich kannte sie nicht. Und das fühlte sich gut an. Als wären wir alle Taub. Bewegungsunfähig aber dennoch …

Globetrotter: First stop, Bangkok

Zur Zeit lebe ich meinen lang ersehnten Traum: Backpacking durch Süd-Ost-Asien. Diesen Traum teile ich zur Zeit mit Franziska und ihren Freund Timo und zu dritt sind wir seit nun mehr als zwei Wochen unterwegs. Wir erlebten so viel, dass ich kaum Zeit für meinen Blog fand und nun mit den Eintrag für Bangkok hinterher hänge. Es sollten noch Beiträge zu Koh Tao und Koh Phangan folgen. Aber dazu später! Ich werde mich kurz fassen und die Bilder für  sich sprechen lassen. Bald folgt natürlich noch ein kurzes Video zu Bangkok, da ich mehr Videos gedreht habe als Bilder zu schießen, also seid gespannt!

Love yourself: selbstverliebt oder selbstbewusst?

Sie steht leicht gebeugt vor dem Spiegel und denkt sich innerlich: „Wow ich sehe heute irgendwie gut aus, die Haare sitzen und ausnahmsweise finde ich mich nicht dick“ Mit einem Hauch von Make Up gefiel sie sich noch besser und nahm dann ihr Handy zur Hand. „Lasst uns heute ein Selfie machen„, dachte sie sich dabei. Doch als sie auf den Auslöser drücken wollte kam ihr ein anderer zweifelnder Gedanke: „Was mache ich da? Wofür mache ich das Bild? Wenn ich es auf Instagram hochlade wirke ich total eingebildet und selbstverliebt! Das mag doch niemand„. An dieser Stelle denke ich mir: Hab mehr Selbstvertrauen Mädchen! Zeig dich wie du bist, steh zu dir und lass dich nicht von anderen Gedanken beeinflussen. Das war der Einstieg in eine mir sehr persönlichen Rede, die mich schon seit einer geraumen Zeit zum grübeln veranlasst hat.