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expérimence #2: Krafttraining am Morgen – fühlt man sich dadurch vitaler?

Endlich kommt Episode zwei von meiner Reihe „Expérimence“! In der ersten Expérimence Episode ging es um Arganöl. Doch dieses mal geht es hier um Krafttraining. Also ein ganz anderes Thema. Ich habe den Selbstversuch schon vor einigen Monaten gestartet, aber jetzt erst Zeit gefunden um den Artikel fertig zu stellen. Ich war für vier Wochen mal regelmäßig, mal unregelmäßig morgens im Fitnesscenter und habe das für euch und der Nachwelt dokumentiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Let’s start!

Woche 1: Mir fällt es wirklich sehr schwer mich aus dem Bett zu quälen, meine Kraft ist ebenfalls nicht das was sie mal war. Na gut, man muss aber auch wissen, dass ich über drei Monate keinen routinierten Sport betreiben konnte. Und morgens trainiert man ja bekanntlich auf leerem Magen. Dennoch ist man dann den ganzen Tag geschlaucht und träge… Hoffen wir mal, dass die zweite Woche besser wird!

Woche 2: Langsam aber sicher gefällt mir es, morgens zu trainieren, kaum Menschen die da sind und die Geräte belegen, weniger als eine handvoll Männer die dir beim Squaten zuschauen aber dennoch ist meine Kraft, im vergleich zu früher, nicht mehr vorhanden. Verständlich, wenn man eine viiieeel zu lange Pause dazwischen hatte und auf leerem Magen trainiert, dass die Muskeln abgebaut haben. Ich  fühle mich aber nun um einiges vitaler, habe eines der wichtigsten Dinge des Tages schon erledigt und habe nun nach der Arbeit viel mehr Zeit  fürs Kochen und spontane Treffs mit Freunden. Mein Ziel ist also vorerst mich fit zu halten und fit zu bleiben.

Woche 3: So langsam finde ich eine angemessene Routine, fange um 6:40 Uhr an die Gewichte zu schwingen, höre um 7:25 Uhr auf, gehe dann duschen, richte mich zurecht und stehe um 7:45 Uhr im Büro. Alles eine Frage der Umgewöhnung. Ebenfalls merke ich, wie ich ein bisschen von meiner alten Kraft endlich zurück gewinne. Es ist ein langer Weg bis zu meinem Ziel, aber das frühe Aufstehen und das Training am Morgen kurbelt meine Laune kräftig an, einer der Hauptgründe wieso ich weiter mache!

Woche 4: Die Routine ist noch nicht zu 100% drin, da ich diese Woche nicht von Montag bis Freitag beim Training war. Doch trotzdem kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass ich morgens viel lieber trainiere als nach der Arbeit. Die Vorteile überwiegen.

Fazit: Morgens zu trainieren lohnt sich, man hat nach der Arbeit mehr Zeit für wichtigere Dinge, ich fühle mich viel vitaler und das wichtigste hat man dann schon hinter sich. Ebenfalls gefällt es mir, dass das Studio am frühen Morgen nicht voll besetzt ist und man seine Ruhe hat. Was mir hierbei nicht so gefällt ist, dass ich um 6:00 Uhr schon aufstehen muss und um 6:15 Uhr schon auf dem Weg zum Fit X bin. Früh aufstehen ist trotzdem nicht so meine Stärke und ich habe diese vier Wochen nur mit Mühe geschafft.

Meine Frage jetzt an euch: trainiert ihr lieber morgens oder abends? Oder macht ihr am liebsten beides?

5 Kommentare

  1. Ich gehöre definitiv zu der Sorte Mensch, die ihren Sport immer morgens macht. Allerdings habe ich im Moment auch nicht so einen straffen Zeitplan, das heißt ich gehe vormittags ins Fitnessstudio und muss nicht schon um 6Uhr deswegen aufstehen, Respekt an dich, dass du das so durchgezogen hast! Ich finde aber eben auch, dass Training am Morgen einfach der perfekte Start in den Tag ist und meistens ist er dann auch produktiv, da man ja morgens schon etwas geschafft hat. Gerade im Sommer habe ich abends zB auch einfach keine Energie mehr für Krafttraining, da ist dann höchstens nur noch ne Runde Laufen bei mir drin.
    Liebe Grüße
    https://soulstories-amandalea.blogspot.de

  2. Hallo Mai,
    ich trainiere leider im Moment überhaupt nicht… Aber morgens könnte ich mir nur ganz schwer vorstellen, weil ich auch Schwierigkeiten habe früh aus dem Bett zu kommen. Wie geht es denn jetzt nach dem Experiment eigentlich weiter? Trainierst du immer noch morgens oder bist du wieder auf Nachmittags umgestiegen?
    LG Jo

    • Hallo liebe Jo,
      ich bin nach wie vor ein Mensch, der morgens sich schon gerne bewegt.
      Mittlerweile pendelt es sich ein: mal jogge ich morgens und dann mache ich Krafttraining am Abend oder andersrum. Oder nur eins von Beiden.
      Heute zum Beispiel war ich für eineinhalb Stunden spazieren. Das fällt mir überhaupt nicht mehr sooo schwer.
      Liebe Grüße,
      Mai xox

  3. Ich bin total begeistert, dass du das so durchgezogen hast. Ich dusche sogar abends, damit ich morgens diese 10 Minuten länger im Bett liegen kann – Für Sport würde ich im leben nicht aufstehen und vor allem nicht über so einen langen Zeitraum. Respekt! Wirklich! Danke dafür!

    Ja, das komische an Bloggerevents ist: Einerseits hat man einen totalen Kulturschock aber andererseits lernt man auch so nette und interessante Menschen kennen. Ich bin ein wenig Zwigespalten. 🙂

    Lg, Mny von http://www.braids.life

  4. Sehr schön, so ein Selbstexperiment. Ich finde es immer wieder aufs neue spannend zu lesen, wie jmd. trainiert. Ich z.B. kann nur morgens trainieren, denn da habe ich genügend Kraft und habe den Eindruck, dass ich mich auf das Training am Besten konzentrieren kann. Ich war auch ein, zwei mal mittags/abends beim Training (trainiere auch im FitX) und man wurde von allen angeschaut, was man für Übungen macht. Ist am Morgen nicht anders, aber nicht so extrem. Außerdem hat man genügend Zeit und viele Geräte sind auch nicht besetzt. Ich hatte abends einfach das Gefühlt, dass ich zu ausgelaugt fürs Training bin und morgens ist es ganz anders, denn es gibt mir so einen Kick, damit ich weiß, dass der Tag beginnt.
    Ich wünsche dir viel Erfolg beim trainieren 🙂

    Liebe Grüße, magdaeva

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