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Vegan Cheatday – Streetfoodfestival in Osnabrück

Jeder hat schon davon gehört: Foodtrucks die sich aneinander reihen und leckere, kulinarische Häppchen und deftige Gerichte den Fußvolk anbieten. Und wir, die in Osnabrück lebenden Fressmaschinen, hatten das Glück das Streetfoodfestival begrüßen zu dürfen. Am 14. & 15. Mai waren über 30 Foodtrucks in der Osnabrücker Halle Gartlage vorzufinden – es roch schon würzig bevor man das Gelände betrat.

Wie ihr ja auf meinem Instagram-Account schon mitbekommen habt, bin ich noch in der „Defiphase“ aber natürlich erlaube ich mir alle drei oder vier Wochen mal einen radikalen Cheatday. Die Seele braucht ja auch Futter und dem Stoffwechsel zur Liebe gibt es 5000 Kalorien. Mindestens. Merkt ihr, wie sehr ich das Streetfoodfestival feiere?

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Wir trafen uns am besagten Samstag mit einer guten Freundin und ihrem Freund auf dem Streetfood-Gelände, unsere Portmonees waren gefüllt aber der Magen war noch leer – in der Hoffnung neue Spezialitäten kosten zu dürfen. Was habe ich mir da als Veganerin alles bestellen können? Ich kann euch nur eines versprechen: 35 Euro verwandelten sich in Schlemmereien und verschwanden viel zu schnell in den Tiefen meines Schlundes.

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Veganer Falaffel-Wrap mit Avocado von Antiochia: Ich liebe Falaffel und ich vergöttere Avocados. Die Kombination war ein Gaumenschmaus. Einziges Manko: war mir dann doch zu scharf.

Couscous Sushi von COUSHI: Leider habe ich davon kein Bild gemacht, war aber auch nicht sonderlich lecker. Vor allem fand ich den Kokos-Sushi nicht sehr atemberaubend. Hier muss ich sagen, dass mir die normalen Sushi Häppchen lieber sind.

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Veganer Arepa von Maria Maria Aperas: Sehr coole Idee anstatt Fleisch Süßkartoffelscheiben zu verwenden – auch der Teig war fluffig wie ein Pfannkuchen aber knackig wie ein Brötchen, Das Innenleben war ebenfalls schön saftig und fettig!

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Banh Bao Burger von Turbo Bao: Das Highlight und eines der Hauptgründe, warum ich mich unbedingt auf dem Streetfoodfestival blicken lassen wollte. Es erinnert einen an die vietnamesische als auch thailändische Küche. Vielleicht aber auch Taiwan? Ich habe jeden Bissen in den fluffigen Hefeteig genossen! Auch die Tofustreifen hatten keinen penetranten Geschmack sondern rundeten den Burger ab. Mit Mangostükchen soll ich jetzt gar nicht erst anfangen!

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Indischer Burger mit Ananas Stückchen von Pitty’s: Geschmacklich typisch indisch und sehr würzig, dennoch war der Burger irgendwie auch süß. Aber wie man es auf dem Bild schon erkennen kann, das Brot war ziemlich trocken. Hier hat was gefehlt.

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Veganer Mango Minze und Kiwi Eis von Paletas Brasil: Zweiter Highlight und ein krönender Abschluss. Fruchtig und saftig kühl mit vollem Geschmack, über 15 vegane Sorten und ich konnte mich kaum entscheiden! Also nahm ich erstmal ein Kiwi-Eis. Meine Freundin Franziska holte sich Mango Minze, den Sie mir dann letztendlich übergab. Beide Sorten purer Genuss und ich wollte eigentlich noch mehr holen – mein Portmonee aber nicht.

Und hier kommen nun die unveganen Leckereien meiner Mitstreiter, seid also gewarnt! Ich werde die Bilder einfach wortlos hier einfügen.

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Wart ihr schon mal auf einem Streetfoodfestival? Ich persönlich fand es sehr lecker und es ist eine Erfahrung wert, auch wenn die Preise ab circa vier Euro anfangen. Irgendwie müssen die mobilen Trucks und die Besitzer ihre Brötchen verdienen.

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16 Kommentare

  1. Dank deines Posts habe ich jetzt Hunger bekommen!
    Ich bin zwar kein Veganer, überlege aber gerade es zu werden, wenn ich sehe, was du alles tolles isst. Nur um das nicht vegan Crepes täte es mir leid:)

    Ach und ich finde es cool, dass du in Osnabrück wohnst, in der Nähe wohnt nämlich meine Oma, bei der ich den Großteil meiner Kindheit verbracht habe.

    Liebe Grüße!
    http://www.searchingforkitsch.blogspot.de

  2. Woah, das sieht alles wahnsinnig lecker aus!!!
    Aber wo hast du das ganze Essen nur hingesteckt?? 😉

  3. Freut mich, dass du mit so großer Begeisterung das Street Food Festival besuchen konntest 🙂
    Ich glaube, ich hätte da echt meine Probleme, denn ich bin kein Mensch, der Cheat-Days einlegen kann/will/wie-auch-immer. Bei mir muss es jeden Tag ausgewogen sein… also viel Obst, Gemüse und Eiweiß, aber auch eine kleine Sünde… tagelanges Hungern für einen Cheat-Day liegt mir einfach nicht, weil ich mich am Cheatday nicht traue, meine Fortschritte zu ruinieren.
    Außerdem habe ich immer Probleme damit, etwas zu essen, wovon ich die Inhaltsstoffe und Nährwerte nicht genaustens kenne… denn wie soll ich das vernünftig tracken?
    Aber 35 Euro für Essen – wow. Also vom Wrap, dem Veganer Arepa und auch einige nicht vegane Dinge hätte ich auch gern mal probiert.

    Ein Street Food Festival habe ich in unserer Nähe aber noch nie gesehen… ist wohl doch zu ländlich hier.

    Liebe Grüße

    • Also falls du mit „auf die Blogparade kommen“ den Post meinst, indem drin steht, wie man mitmacht, dann musst du einfach nur einen von Frau Tonaris Artikeln anschauen… z.B. den vom April (Mai ist noch nicht online): https://tonari.wordpress.com/2016/04/30/rost-parade-25/

      Danke für das Kompliment 🙂

      Also Cheatdays könnte ich einfach nicht einlegen, weil ich das Gefühl hätte, alle Erfolge zu nichte zu machen… da balanciere ich das lieber jeden Tag aus… „Cheatdays“ sind bei mir eher Tage im Urlaub: Da schaue ich nicht genau hin, aber versuche trotzdem überwiegend gesund zu essen 😉
      Deine Abneigung gegen das Tracken kann ich kann ich echt gut verstehen… ich würde es auch niemandem empfehlen.

      Liebe Grüße

  4. Wow, sieht das alles toll aus *_*
    Wir hatten hier letztens auch einen Vegan Streetfood Tag. Da war ich letztes Jahr fand es aber nicht so toll, da es bei uns nur die Standarddinger gab und das finde ich schon ziemlich langweilig.
    In Osnabrück ist das ja auf einem ganz anderen Level 😀

    LootieLoos plastic world

  5. Oh Gott, wie lecker sieht bitte dieser Arepa aus? 😀 Ganz toller Post!
    Ich war erst auf einem lateinamerikanischen Street Food Festival und obwohl ich mir so viel erhofft hatte, gab’s dann leider superwenig vegetarisches Essen. 🙁

    Und zu deiner Frage mit den Mondketten: Die sind von ASOS und leider nicht aus Echtsilber – aber wirklich schön! 🙂

    Liebe Grüße,
    Sara

    http://www.saritschka.com

  6. Schön, dass du da so fündig wurdest was essen angeht. Wenn mich eine vegane Freundin besucht und wir auswärts unterwegs sind, dann schauen sie die Leute schon seltsam an, wenn sie fragt ob die Soja Milch haben… ^.^ Da merkt man dann das Kleinstadt Leben sehr!

    Haha, ich selbst mag unrasierte Männer auch lieber. 😛 Selbst bei der Arbeit und beim Fotografieren finde ich es echt angenehm, dass nicht mehr der Bubi-Typ in ist. Wahre Männer dürfen echt nicht länger im Bad stehen als ich…
    Sons of Anarchy ist schon echt eine Serie die Spaß macht! Walking Dead mag ich aber auch recht gern. Nur bei Pretty Little Liars bin ich raus, da wurde mir zu viel drum herum erzählt und man ist nie wirklich auf den Punkt gekommen. 😉 Na ja, kenne halt auch die Bücher, vielleicht wurden wir deswegen nie ganz warm miteinander.

  7. Ein Streetfood Festival war in meiner Studienstadt auch gerade, allerdings nicht vegan. War trotzdem sehr lecker. Schöne Bilder!

    Herzlich,
    Anna

  8. Wow MEGA! Das sieht echt alles ZU köstlich aus und definitiv einen Cheat Day Wert!! 🙂 Ich liebe Street Food Festivals auch – das einzige Manko ist meist nur, dass man immer ewig anstehen muss XD

    Alles Liebe,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

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